Monitor 1. Was ist Anwendern bei einem neuen Monitor wichtig?
2. Welche Grafikkarten sind für ViewSonic-Monitore empfehlenswert?
3. Ist eine Plug & Play-Grafikkarte notwendig, um einen Plug & Play-Monitor zu nutzen?
4. Wie werden Auflösung und Bildwiederholrate eingestellt? Wovon hängt es ab, wieviele Farben genutzt werden können?
5. Was bedeuten Multifrequenz und Autoscanning?
6. Wie bedingen sich Input-Videobandbreite, horizontale Frequenz und vertikale Frequenz (Bildwiederholrate)?
7. Mit welchen Video-Inputs arbeiten ViewSonic-Monitore?
8. Welcher Unterschied besteht zwischen werksvoreingestellten und benutzerdefinierten Video-Modi?
9. Warum ändert sich das Bild, wenn der Video-Modus geändert wird?
10. Welche ViewSonic-Monitore können an einen Mac angeschlossen werden?
11. Welcher Mac-Konverter wird für ViewSonic-Monitore benötigt?
12. Welche ViewSonic-Monitore können für Workstations genutzt werden?
13. Kann das Videokabel mit einem zusätzlichen Kabel verlängert werden?
14. Welche ViewSonic-Monitore sind von 110 auf 220 Volt umschaltbar?
1.Was ist Anwendern bei einem neuen Monitor wichtig?
Neben der Bildschirmgröße interessiert zunächst die maximale Bildwiederholrate, die der Monitor bei den vom Kunden gewünschten Auflösungen erzielt. Wichtig sind darüber hinaus auch Art und Anzahl der Einstellmöglichkeiten sowie die Bedienerfreundlichkeit eines Monitors.
Bei ViewSonic stehen 14"- bis 21"-Monitore mit sichtbaren Bildschirm-diagonalen von 33,7 bis 50,8 cm zur Auswahl, die in vier Produktserien - E², Graphic, Multimedia und Professional - angeboten werden. Da innerhalb dieser Serien meist zwischen unterschiedlich ausgestatteten Modellen der gleichen Größe gewählt werden kann, hat ein Interessent die Möglichkeit, genau den Monitor zu finden, der seinem Budget und seinen Anforderungen am besten entspricht.
Mehr und mehr rücken auch Garantieleistungen sowie über das Kaufdatum hinaus währende Extra-Services in den Blickpunkt der Konsumenten. ViewSonic bietet für seine Produkte eine dreijährige Garantie und einen 24-Stunden-Vor-Ort-Austausch- Service ohne Zusatzkosten während der gesamten Garantiezeit. Zudem erhalten Anwender dank der gebührenfreien Service Hotline Tel. 069 66 – 30 80 51 ohne weitere Zusatzkosten fachkundigen Rat von Monitor-Spezialisten.
Last but not least spielen Sicherheits- und Ergonomieaspekte eine immer wichtigere Rolle. Obwohl wissenschaftlich bisher nicht bewiesen, geht man davon aus, daß elektromagnetische Strahlungen einen Einfluß auf die Gesundheit haben. ViewSonic trägt diesen Bedenken dadurch Rechnung, daß sämtliche Monitore dem MPR-II Strahlungs-standard entsprechen und viele Modelle sogar die noch strengeren TCO-Richtlinien erfüllen, die strikte Obergrenzen für Strahlung und Wärmeemissionen festlegen. Neben einer Vielzahl weiterer Energie- und Sicherheitsanforderungen erfüllen ViewSonic-Monitore selbstverständlich auch die CE- und TÜV/GS-Richtlinien sowie einige Geräte auch die TÜV/Ergo-Bestimmungen.
2. Welche Grafikkarten sind für ViewSonic-Monitore empfehlenswert?
Grafikkarten sollten sich an der Leistungsstärke des Monitors orientieren. Erzielt ein Monitor bei der empfohlenen Auflösung von 1.024 x 768 eine Bildwiederholrate von 86 Hz, ist eine Grafikkarte unangebracht, die bei dieser Auflösung z.B. nur eine Wiederholrate von 75 Hz erzielt.
Um Hardware-Konflikte zu vermeiden, sind Industriestandards (z.B. VESA = Video Electronics Standards Association) festgelegt worden, die eine Kompatibilität von Grafikkarten und Monitoren sicherstellen. ViewSonic-Monitore sind so konzipiert, daß sie sämtlichen wichtigen Standards entsprechen.
3. Ist eine Plug & Play-Grafikkarte notwendig, um einen Plug & Play-Monitor zu nutzen?
Die Anwort lautet: Ja, wenn die Plug & Play-Vorteile eines Betriebsystems wie Windows 95 genutzt werden sollen. Die Antwort lautet: Nein, wenn es nicht stört, daß die Video-Parameter bei der Installation des Monitors manuell eingestellt werden müssen. Plug & Play-kompatible ViewSonic-Monitore installieren sich z.B. unter Windows 95 und bei Verwendung einer DDC-kompatiblen Grafikkarte automatisch, indem über den Display Data Channel (DDC) Informationen zur Konfiguration von Monitor und Grafikkarte selbständig ausgetauscht werden. Alle ViewSonic-Monitore unterstützen übrigens Plug & Play.
4. Wie werden Auflösung und Bildwiederholrate eingestellt? Wovon hängt es ab, wieviele Farben genutzt werden können?
Auflösung und Bildwiederholrate werden mittels der Grafikkarte eingestellt. Zur Installation einer Grafikkarte wird meist eine Software, der sogenannte Grafiktreiber, mitgeliefert. Wichtig zu beachten ist, daß es bei Monitoren eine Obergrenze für die Bildwiederholrate gibt, die nicht überschritten werden darf. Eine Begrenzung der Anzahl der Farben , die ein Farb-Monitor produzieren kann, gibt es hingegen nicht.
Es gibt eine einfache Formel, mit der sich grob kalkulieren läßt, über wieviel Arbeitsspeicher die Grafikkarte verfügen muß, um eine gewünschte Anzahl von Farben bei einer bestimmten Auflösung darstellen zu können.
Die Formel lautet:
Horizontale Auflösung x vertikale Auflösung x Bytes pro Pixel = Höhe des Arbeitsspeichers in Bytes
16 Farben = 0,5 Bytes per Pixel
256 Farben = 1 Byte per Pixel
65.000 Farben = 2 Bytes per Pixel
16,7 Mio. Farben = 3 Bytes per Pixel
Sollen 16,7 Millionen Farben (True colour) bei einer Auflösung von 1024 x 768 dargestellt werden, sieht die Rechnung wie folgt aus:
1.024 x 768 x 3 = 2.359 296 Bytes. Es sind also etwa 2,4 Megabyte Arbeitsspeicher erforderlich.
In diesem Fall ist also eine Grafikkarte mit einem Arbeitsspeicher von 4 MB erforderlich, denn Grafikkarten werden mit 1, 2, 4, 8,... MB Arbeitsspeicher (RAM) angeboten, "Zwischengrößen" sind nicht erhältlich. Falls die verwendete Grafikkarte über zu wenig Arbeitsspeicher verfügt, können Farbtiefe und/oder Auflösung verringert werden.
5. Was bedeuten Multifrequenz und Autoscanning?
Multi-Frequenz-Monitore können über die Grafikkarte auf unterschiedliche Auflösungen und Bildwiederholraten eingestellt werden. Die maximal erzielbare Auflösung ist je nach Monitortyp verschieden. Einige wenige 21"-High-End-Monitore, wie z.B. der ViewSonic P817, erzielen eine maximale Auflösung von 2.048 x 1.536, Top-17zöller, wie der ViewSonic PT775, können 1.600 x 1.200 Pixel darstellen.
Autoscanning-Monitore stellen sich beim Start einer neuen Anwendung automatisch auf die durch den Video-Modus definierten Bildschirmeinstellungen ein.
6. Wie bedingen sich Input-Videobandbreite, horizontale Frequenz und vertikale Frequenz (Bildwiederholrate)?
Beim Konfigurieren einer Grafikkarte muß zunächst die gewünschte Auflösung eingestellt werden. Die Videobandbreite bei dieser Einstellung informiert über die maximale horizontale und vertikale Abtastfrequenz, die der Videoverstärker des Monitors verarbeitet. Im allgemeinen läßt sich sagen, daß Monitore mit großer Videobandbreite schnellere horizontale Abtastfrequenzen und damit höhere Bildwiederholraten erzielen können. Um eine augenfreundliche Bilddarstellung zu gewährleisten, sollte sichergestellt sein, daß der Monitor bei der zum Einsatz kommenden Auflösung mindestens eine Bildwiederholrate von 75 Hz bietet.
7. Mit welchen Video-Inputs arbeiten ViewSonic-Monitore?
Sämtliche ViewSonic-Monitore akzeptieren analoge RGB-Signale mit Schwarz = 0 Volt und Weiß = 0,7 Volt. Zusätzlich arbeiten manche Modelle auch mit einem Video-Signal von 0 bis 1 Volt. Die horizontalen und vertikalen Synchronisationssignale können entweder separat, kombiniert oder quasi im "Huckepack" mit der grünen Bildinformationen ("sync-on-green") übermittelt werden. Mit Ausnahme der "sync-on green"-Informationen müssen diese Timings als TTL-Signale zur Verfügung gestellt werden. Alle ViewSonic-Monitore können separate horiziontale und vertikale Timings verarbeiten.
Wenn ein solches Videosignal beim Monitor ankommt, das Timing dem VESA- oder einem anderen Industriestandard entspricht und die horizontale und vertikale Abtastfrequenz innerhalb der Leistungsbandbreite des Monitors liegt, dürfte es keinerlei Kompatibilitäts-robleme geben.
Auf jeden Fall sollte auf den Ausgang der Grafikkarte geachtet werden. Wird ein 15-poliger Mini-D-Sub-Anschluß benötigt, ist kein weiterer Adapter notwendig. Ansonsten muß durch einen speziellen Adapter eine Anschlußmöglichkeit für einen 15-poligen Mini-D-Sub- (oder, falls dies der Monitor erlaubt, für einen BNC-)Stecker geschaffen werden.
8. Welcher Unterschied besteht zwischen werksvoreingestellten und benutzerdefinierten Video-Modi?
Die werksseitig voreingestellten Video-Modi beinhalten besonders empfehlenswerte Bildschirmeinstellungen und allgemein gebräuchliche Grafikmodi. Das System zentriert bzw. positioniert das Bild und stellt die Bildgröße automatisch ein, wenn das Timing des Eingangssignals einem dieser voreingestellten Video-Modi entspricht. Über benutzerdefinierbare Video-Modi verfügen in der Regel nur mikroprozessorgesteuerte Monitore. Verwendet der Benutzer eine Einstellung, deren Werte von den voreingestellten Timings abweichen, so "registriert" der Monitor diese als benutzerdefinierte Einstellung (vorausgesetzt, diese Einstellung überschreitet nicht die vorgegebenen Frequenzbereiche des Monitors). Der Benutzer kann Bildgröße und -position wie gewünscht einstellen, und der Monitor speichert diese Einstellung dann als benutzerdefiniertes Timing.
9. Warum ändert sich das Bild, wenn der Video-Modus geändert wird?
Abhängig vom gewählten Video-Modus variiert auch die Eingangsfrequenz. Daraus resultieren geringfügige Verschiebungen des Bildes. Je nach Monitor erlauben nur bestimmte werksvoreingestellte Video-Modi eine Anpassung der Bildschirmgröße. Entspricht das Eingangssignal nicht einem der voreingestellten Timings, so verschiebt sich das Bild beim Wechsel der Auflösung geringfügig. Der Benutzer kann dann via entsprechender Regler an der Vorderseite des Monitors das Bild rejustieren. Ist der Monitor mikroprozessorgesteuert, so braucht der Benutzer diese Rejustierung nur einmal vornehmen und kann diese dann entsprechend speichern. Bei Empfang eines adäquaten Eingangssignals nimmt der Monitor - auf Grundlage der gespeicherten Einstellungen - die Bildschirmanpassung automatisch vor.
10. Welche ViewSonic-Monitore können an einen Mac angeschlossen werden?
Viele ViewSonic-Monitore sind Mac-kompatibel. Die akuelle Produktübersicht gibt Auskunft darüber, welche Modelle in Frage kommen.
11. Welcher Mac-Konverter wird für ViewSonic-Monitore benötigt?
Um den Monitor an die Pin-Konfiguration des Mac-Systems anzupassen, benötigt man einen 15-pin-Mini-D-Substecker. ViewSonic stellt für alle Monitore einen universellen Mac-Adapter zur Verfügung, der sämtliche Auflösungen, die sowohl vom Mac-System als auch vom ViewSonic-Monitor generiert werden, erzeugen kann.
12. Welche ViewSonic-Monitore können für Workstations genutzt werden?
An Workstations von SUN können ViewSonic-Monitore problemlos angeschlossen werden. Bei anderen Workstations ist die Kompatibilität abhängig vom Timing des Video-Signals und des Video-Output-Typs.
13. Kann das Videokabel mit einem zusätzlichen Kabel verlängert werden.?
Möglicherweise. Kabel von geringer Qualität sollten nicht benutzt werden, da sie eventuell störende Geisterbilder (Echo-Effekte) hervorrufen. Grundsätzlich gilt: Es sollte möglichst nur ein einziges Kabel verwendet werden, denn mit jedem zusätzlichen Adapter und jedem weiteren Kabel verschlechtert sich die Qualität des Videosignals. Länger als 3,5 m sollte ein Videokabel zudem nicht sein. ViewSonic bietet speziell abgeschirmte, qualitativ sehr hochwertige Verlängerungskabel mit geringem Widerstand an, die das Video-Signal kaum beeinflussen.
14 Welche ViewSonic-Monitore sind von 110 auf 220 Volt umschaltbar?
Alle ViewSonic-Monitore haben eine universell einsetzbares Netzteil, das sich automatisch auf eine Voltzahl von 90 - 264 Volt einstellt.
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